Bildung (AGH-Wahlprogramm 2011)

Aus Programmatik FDP Berlin
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Bildungsvielfalt herstellen, Qualität sicherstellen, Gymnasien erhalten

Die Qualität des Bildungssystems bestimmt maßgeblich darüber, wie sich das naturgegebene Potenzial jedes einzelnen Menschen entfalten kann. Gleichzeitig ist ein konkurrenzfähiges Angebot an Kitas, Schulen und Universitäten Voraussetzung für soziale Stabilität und gesellschaftliche Innovationskraft. Mit zunehmendem internationalem Wettbewerb steigt der Druck, die Leistungsfähigkeit unserer Bildungseinrichtungen zu stärken. Dies kann nur gelingen, wenn wir Bildung als gesamtstaatliche Aufgabe begreifen und die Blockaden innerhalb unseres föderalen Bildungswesens beseitigt werden. Nur so kann eine echte Bildungspartnerschaft von Bund und Ländern entstehen.

Für uns sind Vielfalt in der Bildungslandschaft und individuelle Förderung leistungsstarker ebenso wie leistungsschwacher Kinder oberstes Gebot. Eine minderwertige Bildung für alle – das ist für uns Liberale undenkbar. Wir wollen die Bildungsvielfalt und die Qualität der Bildung stärken.

Die unzähligen „Reformen“ der letzten Jahrzehnte haben weder die Leistung der Berliner Kinder verbessert noch die Bildungschancen erhöht, trotz der höchsten Bildungsausgaben bundesweit.

Es gibt kein schlechteres Zeugnis als das für eine zehnjährige verfehlte rot-rote Bildungspolitik! Ideologisch motivierte Schulexperimente auf dem Rücken der Kinder lehnen wir ab. Nicht die Menge an eingesetztem Geld sondern der Bildungserfolg muss Maßstab guter Bildungspolitik sein. Das Schaffen von Startchancengerechtigkeit für ein selbstbestimmtes Leben ist unser Leitbild.

Wir wollen den Bildungseinrichtungen endlich mehr Freiheit geben! Vertrauen wir den Menschen, die in Kitas und Schulen tätig sind - den engagierten Lehrkräften, Eltern und Schülern - denn sie wissen am besten, wo an ihrer Schule der Schuh drückt! Beschränken wir endlich die Regelungsdichte des Berliner Schulgesetzes und der Verwaltungsvorgaben auf das Notwendige!

Wir wollen mehr Chancengerechtigkeit schaffen. Das gelingt vor allem dann, wenn wir die frühkindliche Bildung besser ausbauen, den Übergang von der Kita zur Grundschule besser strukturieren und die Eltern nicht von ihrer Verantwortung entbinden.

Vorschulische Bildung

Kind und Mutter (AGH-Wahlprogramm 2011).jpg

Unsere Priorität liegt in der Gewährleistung einer möglichst hohen Bildungs- und Betreuungsqualität und nicht in einer minderwertigen Verwahrung der Kinder. Wir werden daher in eine bessere Betreuungsqualität investieren, um die Förderbedingungen der Kinder zu verbessern und Erzieherinnen und Erzieher in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen.

  • Im Alter von drei Jahren wollen wir einen ersten verbindlichen Sprachstandstest durchführen. Defizite sollen in einer verbindlichen START-Klasse bis zum Schulanfang behoben werden.
  • Wir wollen, dass neben sozialen Kompetenzen wie Respekt und Hilfsbereitschaft Tugenden wie Pünktlichkeit, Disziplin und Leistungsbereitschaft schon im Rahmen der frühkindlichen Bildung vermittelt werden.
  • Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule verbessern, um die Bildungsqualität in Kitas zu steigern.
  • Die Bildungsleistung aller Kitas wollen wir regelmäßig überprüfen, damit Wettbewerb zwischen den Kitas hergestellt wird und die Qualität stimmt.
  • Eine generelle Kitapflicht lehnen wir ab – sie ist verfassungswidrig und würde zudem die Wahlfreiheit der Eltern über Gebühr einschränken. Die großen Kita-Eigenbetriebe wollen wir auflösen und die Kitas auf freie Träger übertragen. Das fördert die Vielfalt und die Qualität der Bildungseinrichtungen.
  • Wir wollen eine gute Kita mit engagiertem und gut ausgebildetem Personal. Die Fort- und Weiterbildung der Erzieherinnen muss deshalb verbessert werden.
  • Wir wollen die Öffnungszeiten von Kindergärten und Kindertagesstätten besser auf die Arbeitszeiten der Eltern abstimmen.
  • Wir unterstützen die Gründung von Fördervereinen in den Kitas. Sie ermöglichen besondere Projekte an der jeweiligen Kita, von denen alle Kinder profitieren.
  • Gerade für Kinder im Alterssegment bis zu drei Jahren stellt die Tagespflege eine bedarfsgerechte Form der Betreuung dar. Deswegen wollen wir das Angebot durch Tageseltern in Form einer Kleinstgruppenbetreuung ausbauen.

Schulbildung

Bildungskongress mit FDP-Bildungsexpertin Mieke Senftleben

Die zahlreichen von Rot-Rot verordneten Schulreformen der letzten Jahre haben nicht zu mehr Bildungs- und Leistungsgerechtigkeit geführt - das wollen wir ändern! Die Grundschule bildet die Grundlage für den weiteren Bildungsweg der Berliner Kinder. Deshalb wollen wir sie verlässlich und solide ausstatten und die individuelle Förderung aller Kinder in den Vordergrund stellen. Die verpflichtende Einführung des Jahrgangsübergreifenden Lernens (JÜL) war ein Fehler. Wir wollen, dass die Schulgemeinschaft zukünftig über die Einführung von JÜL eigenverantwortlich entscheidet.

Das langsame Ausbluten der Gymnasien durch SPD, Linke und Grüne wollen wir stoppen. Wir wollen die Rahmenbedingungen für Schulen in freier Trägerschaft verbessern und Eltern und Schulen für ihren Bildungsauftrag mit unserem Modell der „Bürgerschule“ mehr Eigenverantwortung geben. Damit schaffen wir Spielräume für die Gestaltungskraft unserer Schulen und setzen einen Schlusspunkt unter die ständigen sogenannten „Reformen“ der letzten Jahre. Wir werden nicht zulassen, dass das Zusammenfassen der Haupt-, Real- und Gesamtschulen zur Sekundarschule dazu führt, dass das Niveau immer weiter nach unten abgleitet. Die Bildungsleistung der Ganztagsschulen wollen wir regelmäßig überprüfen, damit Wettbewerb zwischen den Schulen hergestellt wird und die Qualität stimmt.

Hochbegabte Kinder müssen konsequent gefördert werden. Wir wollen mit einem „Enrichment-Konzept“ ein zusätzliches Kursangebot außerhalb der Unterrichtszeit einführen. In Kursen und Arbeitsgruppen sollen besondere Lernangebote gemacht werden, die sowohl in ihrer Thematik als auch in ihrer Intensität und Arbeitsweise jenseits des üblichen Unterrichtsangebotes liegen und individuelle Begabungen und Talente adäquat fördern. Unsere Bildungspolitik stellt die Vermittlung von Kompetenzen in den Vordergrund. Neben den klassischen Schulfächern ist dabei verstärkt auch auf bisher vernachlässigte Wirtschafts- und Medienkompetenzen hinzuarbeiten.

Die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderungen (Inklusion) wollen wir voranbringen. Die Förderschulen bleiben dort erhalten, wo die schulischen Angebote die Bedürfnisse der Kinder nicht erfüllen können. Der Elternwille hat Priorität.

Wir wollen zudem, dass Schüler, die wiederholt durch rassistisches, antisemitisches, deutschenfeindliches oder sonstiges diskriminierendes Verhalten aufgefallen sind, einer Schule in einem anderen Stadtteil oder Bezirk zugewiesen werden können.

Die Bürgerschule – die entgeltfreie „Privatschule“ für alle

Bildung ist unser wichtigstes Zukunftskapital. Der Erwerb von Bildung darf daher nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wir wollen allen Schulen Freiheit und Selbstständigkeit geben, wir wollen die Bürgerschule, die mehr Eigenverantwortung, mehr Vielfalt im Bildungswesen und mehr Bildungs- und Leistungsgerechtigkeit garantiert. Alle Schulen werden selbstständiger, und können eigenverantwortlich Entscheidungen treffen. Sie verfügen über ein eigenes Budget, bestimmen ihr Profil und treffen Personalentscheidungen in eigener Verantwortung. So entstehen Gestaltungsspielräume einer zukunftsfähigen, selbstständigen Schule in Freiheit und Verantwortung. Im Rahmen dieser Selbstständigkeit wollen wir die Organisation bisher öffentlicher Schulen auf freie Träger wie Vereine, Stiftungen oder Kirchen übertragen. So profitieren wir von deren pädagogischen Konzepten und deren gesellschaftlichem Engagement. Die Schulen in Freier Trägerschaft sind dann den öffentlichen Schulen gleichgestellt, verzichten jedoch auf eigene Einnahmen durch das Schulgeld. Über die Vergabe von Schulgutscheinen haben Eltern und Schüler die freie Schulwahl.

Schulen in Freier Trägerschaft, die nicht über den Schulgutschein finanziert werden, erhalten wie bisher einen Anteil ihrer Kosten durch das Land Berlin. Die FDP will, dass dieser Anteil sich auf die allgemeinen Schülerkostensätze bezieht, und schulische Herausforderungen wie zum Beispiel die Integration von Kindern mit Behinderungen dabei berücksichtigt. Dies ermöglicht eine faire und transparente Finanzierung und das Land Berlin wird endlich zu einem verlässlichen Partner für die Schulen in Freier Trägerschaft!

  • Die Schulfinanzierung wird schrittweise auf Schülervollkostensätze umgestellt, so dass ab 2016 eine trägerunabhängige Schulfinanzierung mit Schulgutscheinen greift.
  • Die Schulleitungen nehmen eigene Stellenausschreibungen und Einstellungen vor. Für diese Aufgabe werden sie durch Weiterbildungen im Schulmanagement qualifiziert.
  • Unterrichtsausfall wollen wir nicht länger tolerieren. Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf Unterricht! Das den Schulen zur Verfügung stehende zusätzliche Personalkostenbudget wollen wir darum von 3% auf 4% erhöhen.
  • Schulen sollen eigenverantwortlich über ihren gesamten Haushalt entscheiden, auch über das Budget für Bauunterhaltung.
  • Wir wollen zentrale Prüfungen, die eine Vergleichbarkeit der Abschlüsse ermöglichen.
  • Transparenz über den Bildungserfolg jeder Einrichtung werden wir durch die Veröffentlichung der Ergebnisse pro Schule herstellen.

Grundschule

Schultüte (AGH-Wahlprogramm 2011).jpg
  • Die bürokratischen Schuleinzugsbereiche, die Eltern und Schülern ihre Grundschule vorschreiben, wollen wir aufheben. Nur eine freie Schulwahl ermöglicht einen fairen Wettbewerb zwischen den Schulen um die besten Konzepte. Bei Übernachfrage werden wir transparente Regelungen zur Vergabe der vorhandenen Plätze schaffen.
  • Zu Beginn der Schule sollen Zielvereinbarungen zwischen Schule und Eltern abgeschlossen werden, die die Aufgaben beider Akteure klar definieren. Sinn dieser Vereinbarungen ist es, Eltern ihre besondere Verantwortung und ihre Möglichkeiten bei der Förderung ihres Kindes zu verdeutlichen.
  • Wir wollen Kooperationen insbesondere von Ganztagsschulen mit Musikschulen, Sportvereinen und anderen gesellschaftlichen Einrichtungen im Rahmen der Schulbudgets fördern.
  • Hortbetreuung soll für alle möglich sein. Die Lücke für die fünften und sechsten Klassen bei der Hortbetreuung wollen wir beseitigen.
  • Die individuelle Förderung der Kinder wollen wir über ein zusätzliches Budget verbindlich regeln, damit insbesondere Sprachdefizite schnell behoben werden können.
  • Wir wollen den Ganztagsbetrieb durch mehr Abwechslung von Unterricht und Arbeitsgemeinschaften attraktiver gestalten (Rhythmisierung).
  • Wir wollen die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in den Klassen 5 und 6 stärken.
  • Ganztagsschulen sollen Präsenzzeiten von Lehrern einführen, die eine regelmäßige Ansprechbarkeit erlauben.

Sekundarschule

  • Wir wollen die Berufsorientierung und Berufsberatung in den Schulen verbessern. Dazu wollen wir stärkere Kooperationen mit Unternehmen und Selbstständigen, um praxisbezogene Kenntnisse zu vermitteln.
  • Die Durchlässigkeit zwischen Sekundarschulen und Gymnasien muss für geeignete Schüler gewährleistet sein.

Gymnasium

  • Das langsame Ausbluten der Gymnasien, gerade auch durch unterlassene Unterhaltungs- und Baumaßnahmen, darf nicht weitergehen. Die offensichtliche Benachteiligung der Gymnasien gegenüber der Sekundarschule und Gemeinschaftsschule wollen wir abschaffen. Für uns sind Gymnasien ein wichtiger und unverzichtbarer Pfeiler des Bildungsangebots.
  • Das Losverfahren bei der Zulassung zum Gymnasium wollen wir abschaffen.
  • Die Lehrpläne wollen wir verschlanken, um den Unterricht zu flexibilisieren, damit Kinder nicht länger durch die Fülle des Lehrstoffs überfordert werden.
  • Wir wollen Schülerinnen und Schülern den Besuch des Gymnasiums ab der 5. Klasse ermöglichen, da der Besuch der 5. und 6. Klasse am Gymnasium systematischer auf das Abitur nach 12 Schuljahren vorzubereiten vermag.
  • Wir wollen den Gymnasien eine eigenständige Profilierung ermöglichen, damit neben der altsprachlichen Ausrichtung auch neusprachliche und mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte und begabte junge Menschen ihre Chance erhalten, ihren Begabungen entsprechend gefördert zu werden.
  • Auf den Gymnasien soll das Abitur grundsätzlich nach 12 Schuljahren abgelegt werden. Sekundarschulen können ein Angebot vorhalten, das nach 13 Schuljahren zum Abitur führt.
  • Wir wollen die Gymnasien personell besser ausstatten, damit die Organisation des Schulalltags zukünftig für die Schülerinnen und Schüler angemessener gelingt.
  • Die Klassengrößen in den Gymnasien wollen wir senken, um individuelle Förderung zu ermöglichen.
  • Die Einrichtung von „echten“ Ganztagsgymnasien befürworten wir, falls die Schulgemeinschaft sich dafür ausspricht.
  • Grundständige Gymnasien, die Kinder schon ab der 5. Klasse aufnehmen, wollen wir beibehalten und ihnen eine eigenständige Profilierung gerade auch im neusprachlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich ermöglichen.

Lehrkräfte an den Berliner Schulen

  • Wir wollen, dass schon Bachelorabsolventen im Lehramtsstudium künftig als Schulassistenten eingesetzt werden können, um Lehrer in ihrer Tätigkeit zu unterstützen.
  • Die Lehrerausbildung soll in den Universitäten in einer eigenständigen Einrichtung innerhalb der Hochschule zusammengefasst werden. Fortbildungen sollen auch im Bereich Schulmanagement für Leitungskräfte erfolgen.
  • Wir wollen, dass Lehrern ihren Aufgaben angemessene Fortbildungen und Supervisionen außerhalb der Unterrichtszeit angeboten werden. Die Fortbildungsangebote sollen laufend überprüft werden, um deren Qualität zu gewährleisten.
  • Eine Verbeamtung von Lehrkräften lehnen wir ab, denn das Berufsbeamtentum ist mit unserer Vorstellung von eigenverantwortlichen und flexiblen Schulen nicht vereinbar. Zudem treffen die Lasten der Verbeamtung durch die Versorgungskosten kommende Generationen.
  • Den angestellten Lehrkräften wollen wir in Berlin attraktive Arbeitsbedingungen bieten: Leistungsanreize, bessere Arbeitsbedingungen, eine gerechtere Arbeitszeitregelung und weniger Bürokratie sind wichtige Schritte, den Wegzug der Lehrkräfte in andere Bundesländer zu stoppen.
  • Wir wollen eine bessere Vernetzung zwischen Hochschulen und Schulen, um die praktischen Erfahrungen der Studierenden zu intensivieren.

Berufliche Bildung

Berufsbildung (AGH-Wahlprogramm 2011).jpg

Eine der größten Gefahren für die Zukunftsfähigkeit der Berliner Wirtschaft ist der Fachkräftemangel. Dieses Problem verstärkt die derzeitige mangelhafte Bildungs- und Berufsbildungspolitik, die dazu führt, dass ein immer größerer Anteil der Schulabgänger nicht ausbildungsfähig ist. Wir wollen das System der dualen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb wieder stärken.

  • Die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule muss gegenüber der außerbetrieblichen Ausbildung ohne echte Praxis wieder klaren Vorrang erhalten.
  • Die Berufsausbildung wollen wir modularisieren, das heißt sie aus standardisierten Einzelbausteinen zusammensetzen. Das ermöglicht die Förderung von individuellen Fähigkeiten ebenso wie den Einstieg von gering qualifizierten Bewerbern.
  • Wir wollen die Berufsorientierung und -beratung in den Schulen verbessern, um Berufschancen sowie die Vielfalt der über 300 Ausbildungsberufe frühzeitig aufzuzeigen und den Schülern eine gezielte Qualifizierung auf ihr Wunschberufsziel hin zu ermöglichen.
  • Die Durchlässigkeit zum Hochschulsystem nach erfolgreicher Berufsausbildung wollen wir weiter verbessern. Dazu werden wir Aus-, Fort- und Hochschulbildung besser verzahnen, um qualifizierten Absolventen Weiterbildungschancen zu eröffnen.

Außerschulische Bildung

Die Ausstattung der bezirklichen Bildungseinrichtungen (VHS und Musikschulen) ist in einem Umfang sicher zu stellen, welcher die Einhaltung der definierten Mindeststandards gewährleistet und der tatsächlichen Nachfrage gerecht wird.

  • Schülerwartelisten sind inakzeptabel. Sie sind zügig abzubauen.
  • Auch die bezirklichen Bildungseinrichtungen brauchen mehr Freiheit: Sie sollen ihre Einnahmen selbst bewirtschaften dürfen. Das überholte Prinzip der Kameralistik hat hier ausgedient.